Berliner Höhenweg
Von Hütte zu Hütte durch die Zillertaler Alpen 

In Zusammenarbeit mit Wikinger

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» 7 Tage von Hütte zu Hütte auf dem Berliner Höhenweg
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Grandiose Ausblicke auf die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen
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Der malerische Schwarzsee lädt zum erfrischenden Bad ein
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Besteigung des Schönbichler Horns (3.134 m) mit  atemberaubenden Ausblicken
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Möglichkeit zur Besteigung des Hohen Riffler (3.281 m)
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Von malerischen Bergwiesen über Moränen bis hin zu den Gletschern
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Hüttenerlebnisse in gemütlicher Atmosphäre
» Möglichkeit zum Besuch der Erlebnis Sennerei Zillertal

Bereits 1889 wurde einer der ersten Höhenwege im Zillertal errichtet- von der Berliner Hütte zum Furtschaglhaus. Dies ist eine grandiose Leistung, denn bis heute ist dieser Weg einer der höchsten Steige in den Ostalpen. Die Anlage der Wege erfolgte sehr liebevoll, aber auch mit sehr viel Mühe. 1976 konnte auch zwischen dem Friesenberghaus und der Gamshütte eine alpine Steiganlage eingeweiht werden. Somit war der Berliner Höhenweg vollendet und verbindet nun alle Hütten der Alpenvereinssektion Berlin im Zillertal miteinander. Der Weg führt überwiegend durch hochalpines Gelände von Hütte zu Hütte von grünen Bergwiesen über Moränenlandschaft bis hin zu den Gletscherregionen. Der Zillertaler Hauptkamm gehört zu den reizvollsten Gruppen der Ostalpen.

Unsere Wanderwoche beginnt in Hippach im schönen Zillertal. Sie verbringen die erste Nacht in einem Gasthof direkt an der Zillertaler Höhenstrasse - von hier aus haben Sie einen schönen Blick über das Tal und können schon mal Höhenluft schnuppern. Am Abend gibt Ihnen unser Wanderführer letzte Informationen, am nächsten Tag haben Sie vormittags die Möglichkeit zur Besichtigung der Erlebnis-Sennerei Zillertal. Am Nachmittag beginnt bei Mayrhofen das erste Teilstück unserer Tour und führt uns zur Kasseler Hütte.



Programmablauf

Unterkünfte

Leistungen

Termine und Preise

Gruppengröße

Ausrüstungsliste

Anforderungen/Voraussetzungen

Klima

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  PROGRAMMABLAUF:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.Tag: Ankunft
Treffpunkt der Wandergäste ist in Hippach im Zillertal in wunderschöner dörflicher Umgebung gelegen mit weiten Wiesen und einem unerschöpflichen Wanderangebot. Erreichbar ist Hippach mit dem Auto über München und das Inntaldreieck Richtung Innsbruck bis zur Ausfahrt Zillertal. Weiter geht es über die Bundesstrasse 169 ins Zillertal (noch 25 km). Auch per Bahn ist Hippach erreichbar (über München und Kufstein bis Schnellzugstation Jenbach, weiter mit der Zillertalbahn bis Bahnhof Ramsau/ Hippach). Am Abend um 19:00 Uhr begrüßt uns unser Wanderführer in einem gemütlichen Gasthaus. Nach einer kurzen Einweisung in den Ablauf der Wanderwoche essen wir gemeinsam zu Abend.

2.Tag: Aufstieg zur Kasseler Hütte
Bevor wir zu unserer großen Tour starten, haben Sie heute Morgen noch die Gelegenheit, die Erlebnis-Sennerei Zillertal zu besichtigen und dem Käsemeister bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Danach können Sie sich mit Milch- und Käseprodukten verwöhnen lassen, damit Sie für unseren heutigen Aufstieg gestärkt sind. Am Nachmittag fahren wir alle mit dem Taxibus von Mayrhofen aus am Speichersee Stillup vorbei zur Grünen-Wand-Hütte (1.438 m). Hier beginnt unser erster Streckenabschnitt. Der Pfad führt uns über grüne Hänge hinauf zur Kasseler Hütte (2.177 m). Hier verbringen wir unsere erste Nacht.

Gehzeit: 2,5 Stunden,
Höhenunterschied: + 700 m / - 0 m

3.Tag: Über die Lapenscharte zur Greizer Hütte
Wir
verlassen die Hütte und wandern in weitem Bogen durchs Eis- und Löfflerkar auf ca. 2.200 m Höhe bis zur Eisklamm. Diese ist mit Seilen versichert. Es folgt der steile Aufstieg über Steinplatten und Geröll zur Lapenscharte (2.701 m), dem Tor zur Floite. Trittsicherheit nötig! Der Blick in den neuen Bergkessel wirkt rauer und wilder als der des Vortages. Wir haben auch einen wunderbaren Blick auf den eisgepanzerten, 3.369 m hohen Schwarzensteinkees. („Kees“ ist der Zillertaler Ausdruck für Gletscher). Abstieg zur Greizer Hütte (2.227 m), in der wir unser Nachtlager beziehen. 

Gehzeit: 5-6 Stunden

Höhenunterschied: + 700 m / - 650 m

4.Tag: Über die Mörchnerscharte zur Berliner Hütte
Von der Greizer Hütte aus führt uns der Weg in mehreren Kehren hinab zum Gletscherbach des Floitensees und anschließend 1.000 Höhenmeter hinauf zur Mörchnerscharte auf 2.872 m. Der Aufstieg ist steil und mit einer Leiter und Seilen versichert. Für unsere Mühen werden wir durch einen grandiosen Ausblick belohnt: Auf der anderen Seite der Scharte grüßen die zerklüfteten Gletscher des hinteren Zemmgrundes, und wir steigen ab zum malerischen Schwarzsee. Dieses wundervolle Fleckchen Erde lädt zum Verweilen und Fotografieren ein. Nun steigen wir weiter durch wildromantische Moorlandschaft zur Berliner Hütte (2.042 m) ab.

Gehzeit: 6,5 Stunden

Höhenunterschied: + 1.050 m / - 1.220 m.

5.Tag: Schönbichler Horn, Furtschaglhaus
Es wird wieder ein großartiger Tag, wenn wir im Gletscherrund zur Schönbichler Scharte (3.081 m) und weiter steil zum Gipfel des Schönbichler Horns (3.134 m) aufsteigen. Hier dienen Seile auf den letzten 100 Höhenmetern als zusätzliche Hilfe. Diese Überschreitung ist das Kernstück des Berliner Höhenweges und die anspruchsvollste Tour der Wanderwoche. Der Aufstieg durch die wild zerklüftete Felslandschaft kostet Kraft und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Das Panorama ist traumhaft: Großer Möseler, Hochfeiler-Nordwand und Hochferner dominieren den hinteren Zamsen Grund. Jenseits der Scharte steigen wir durch das Geröll hinab zum Furtschaglhaus (2.293 m). Von der verglasten Veranda aus können Sie einen atemberaubenden Blick auf die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen genießen. Insbesondere abends und in den frühen Morgenstunden ist der Anblick der eisbedeckten Hochfeiler- Nordwand ein unvergessliches Erlebnis!

Gehzeit: 6,5 Stunden

Höhenunterschied: + 1.200 m / - 940 m.

6. Tag: Über die Olperer Hütte zum Friesenberghaus
Heute Morgen steigen wir sehr früh zum Schlegeis-Stausee ab und laufen am See entlang. Um dem großen Ansturm der anderen Wanderer zu entgehen, sollten wir schon am Vormittag auf dem Gegenanstieg zur Olpererhütte (2.388 m) sein. Nach einer Rastpause marschieren wir noch weiter zum Friesenberghaus (2.477 m), oberhalb des Friesenbergsees gelegen.

Gehzeit: 6 Stunden,
Höhenunterschied: + 900 m / - 720 m

7.Tag: Ruhetag oder Gipfel des Hohen Riffler
Sie können sich heute ausruhen und die Kraft der Berge auf sich wirken lassen. Oder Sie besteigen noch den Gipfel des Hohen Riffler (3.281 m)- im Tuxer Hauptkamm eines der beliebtesten Ziele. Den Gipfel erreichen wir gletscherfrei aber mit einigen Blockklettereien und werden für die Mühen mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Gehzeit: 4,5 Stunden,
Höhenunterschied: + 750 m / - 750 m

8.Tag: Über die Pitzenalm nach Ginzling
Auf dem letzten Teil des Berliner Höhenweges wandern wir oberhalb des Zemmgrundes hinaus zur Pitzenalm und steigen nach Ginzling (985 m) ab. Unsere letzte Nacht verbringen wir in einem gemütlichen Gasthof. Wir feiern gemeinsam und lassen unsere wunderschöne und ereignisreiche Wanderwoche Revue passieren.

Gehzeit: 6 Stunden
Höhenunterschied: + 250 m / - 1.650 m

9.Tag: Abreise
Abschied vom Bergwanderführer und Fahrt mit dem Linienbus nach Mayrhofen/ Hippach. Individuelle Heimreise oder Verlängerung.

Hinweis: Es kann jederzeit zu wetterbedingten Änderungen im Tourverlauf kommen!

 
 
  UNTERKUNFT:    
 
  • 6 Nächte in Hütten (Lager/Mehrbettzimmer)
    2 Nächte in einem Gasthaus/ Etagenduschen

 
 
  LEISTUNGEN:  

 

 
  • 6 Nächte in Hütten im Lager/Mehrbettzimmer inkl. Halbpension

  • 1 Übernachtung im Gasthof mit Etagenduschen inkl. Frühstück (1. Tag)

  • 1 Übernachtung im Gasthof mit Etagenduschen inkl. Halbpension (8. Tag)

  • Alle Transfers, Bus- und Taxifahrten

  • Qualifizierter Wanderführer von Hagen Alpin Tours

  • Möglichkeit zum Sennereibesuch mit öffentl. Bussen (fakultativ!)

 
 
  NICHT INBEGRIFFEN:    
 
  • Mittagessen, Getränke

  • Abendessen Tag 1

  • Eintritt Erlebnis Sennerei

  • Trinkgelder, persönliche Ausgaben etc.

  • An- und Abreise

 
 
  TERMINE UND PREISE:    

Termin

DZ/Lager

16.07. - 24.07.2010

€ 695,-

24.07. - 01.08.2010

€ 695,-

01.08. - 09.08.2010*

€ 695,-

Zusatztermin
02.08. - 10.08.2010

€ 695,-

13.08. - 21.08.2010

€ 695,-

21.08. - 29.08.2010

€ 695,-

Preise pro Person in Euro.

*Dieser Termin wird von Marion Zobel und Carsten Hell geführt!

 
 
  GRUPPENGRÖßE:    
 
8-16 Teilnehmer
 
 
  AUSRÜSTUNGSLISTE:    
 
  • 1 Tagesrucksack ca. 40 – 50 Liter Volumen
  • Personalausweis
  • Bargeld in Euro, EC-Karte
  • 1 Paar Wanderschuhe mit guter Profilsohle
  • (die Schuhe müssen über die Knöchel hinausreichen)
  • 2 Paar Wandersocken
  • Paar Sport- oder Turnschuhe oder Sandalen
  • Hüttenschlafsack (Leintuch)
  • 1 Anorak, wind- und wasserdicht mit Kapuze (am besten aus Goretex)
  • 1 Regenüberhose
  • 1 Pullover/Jacke
  • 1 lange Hose
  • 1 kurze Hose zum Wandern
  • 1-2 Hemden, T-Shirts
  • 1 Garnitur lange Unterwäsche
  • 1 Wasserflasche mit mindestens 1 l Fassungsvermögen
  • Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme
  • Fotoausrüstung, Fernglas (denken Sie daran, dass Sie diese auch tragen müssen)
  • Taschenmesser, Taschenlampe, Batterien
  • Notverpflegung z.B. Schokolade
  • persönliche Medikamente
  • Teleskopskistöcke als Gehhilfe (Empfehlung)
  • Waschbeutel und Handtuch
  • Badehose/Anzug
  • Mütze, Handschuhe
 
 
ANFORDERUNGEN/VORAUSSETZUNGEN:    

 Neben gesunder körperlicher Verfassung und sehr guter Kondition sind Bergerfahrung, sicheres Gehen in steilem und abschüssigen Gelände sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit zwingend notwendig. Einige Stellen des Höhenweges sind exponiert und daher mit Seilen und einer Leiter gesichert. Ausdauer für Tagesetappen zwischen 6 und 8 Stunden und Höhenunterschiede bis zu 1.200 m im Aufstieg und bis zu 1.650 m im Abstieg nötig. Es gibt auch felsige Passagen, bei denen die Hände zu Hilfe genommen werden müssen. Der Rucksack sollte nicht mehr als 8-10 kg wiegen und muss täglich selbst getragen werden.

Hinweis: Gepäck, welches erst am Ende der Reise wieder benötigt wird, kann im Gasthof in Hippach deponiert werden.

 Bitte beachten Sie, dass es an einigen Tagen keine Einkehrmöglichkeiten zwischen den einzelnen Hütten gibt. Sie sollten also für zwischendurch auch Kraftriegel, Schokolade, Nüsse, Trockenfrüchte etc. mit im Gepäck haben. Natürlich können Sie Ihre Brotzeit für die Mittagsrast auch morgens auf den Hütten kaufen.

 
 
  KLIMA:    
 

Rechnen Sie mit jedem Wetter, es kann sehr warm werden, aber auch regnen, in hohen Lagen ist auch immer Schnee möglich. Wichtig ist, eine gute Regenbekleidung, Mütze und Handschuhe mitzubringen. Bitte beachten Sie unsere Ausrüstungstipps!

 
 
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