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1.Tag: Ankunft
Treffpunkt der Wandergäste
ist in Hippach im Zillertal in wunderschöner dörflicher Umgebung gelegen mit
weiten Wiesen und einem unerschöpflichen Wanderangebot. Erreichbar ist
Hippach mit dem Auto über München und das Inntaldreieck Richtung Innsbruck
bis zur Ausfahrt Zillertal. Weiter geht es über die Bundesstrasse 169 ins
Zillertal (noch 25 km). Auch per Bahn ist Hippach erreichbar (über München
und Kufstein bis Schnellzugstation Jenbach, weiter mit der Zillertalbahn bis
Bahnhof Ramsau/ Hippach). Am Abend um 19:00 Uhr begrüßt uns unser
Wanderführer in einem gemütlichen Gasthaus. Nach einer kurzen Einweisung in
den Ablauf der Wanderwoche essen wir gemeinsam zu Abend.
2.Tag: Aufstieg zur Kasseler
Hütte
Bevor wir zu unserer
großen Tour starten, haben Sie heute Morgen noch die Gelegenheit, die
Erlebnis-Sennerei Zillertal zu besichtigen und dem Käsemeister bei der Arbeit
über die Schulter zu schauen. Danach können Sie sich mit Milch- und
Käseprodukten verwöhnen lassen, damit Sie für unseren heutigen Aufstieg
gestärkt sind. Am Nachmittag fahren wir alle mit dem Taxibus von Mayrhofen
aus am Speichersee Stillup vorbei zur Grünen-Wand-Hütte (1.438 m). Hier
beginnt unser erster Streckenabschnitt. Der Pfad führt uns über
grüne Hänge hinauf zur
Kasseler Hütte (2.177 m). Hier verbringen wir unsere erste Nacht.
Gehzeit: 2,5 Stunden,
Höhenunterschied: + 700 m / - 0 m
3.Tag: Über die Lapenscharte zur Greizer Hütte
Wir verlassen die Hütte und wandern in weitem Bogen durchs Eis- und
Löfflerkar auf ca. 2.200 m Höhe bis zur Eisklamm. Diese ist mit Seilen
versichert. Es folgt der steile Aufstieg über Steinplatten und Geröll zur
Lapenscharte (2.701 m), dem Tor zur Floite. Trittsicherheit nötig! Der Blick
in den neuen Bergkessel wirkt rauer und wilder als der des Vortages. Wir
haben auch einen wunderbaren Blick auf den eisgepanzerten, 3.369 m hohen
Schwarzensteinkees. („Kees“ ist der Zillertaler Ausdruck für Gletscher).
Abstieg zur Greizer Hütte (2.227 m), in der wir unser Nachtlager beziehen.
Gehzeit: 5-6 Stunden
Höhenunterschied:
+ 700 m / - 650 m
4.Tag: Über die
Mörchnerscharte zur Berliner Hütte
Von der Greizer
Hütte aus führt uns der Weg in mehreren Kehren hinab zum Gletscherbach des
Floitensees und anschließend 1.000 Höhenmeter hinauf zur Mörchnerscharte auf
2.872 m. Der Aufstieg ist steil und mit einer Leiter und Seilen versichert.
Für unsere Mühen werden wir durch einen grandiosen Ausblick belohnt: Auf der
anderen Seite der Scharte grüßen die zerklüfteten Gletscher des hinteren
Zemmgrundes, und wir steigen ab zum malerischen Schwarzsee. Dieses
wundervolle Fleckchen Erde lädt zum Verweilen und Fotografieren ein. Nun
steigen wir weiter durch wildromantische Moorlandschaft zur Berliner Hütte
(2.042 m) ab.
Gehzeit: 6,5 Stunden
Höhenunterschied: + 1.050 m / -
1.220 m.
5.Tag: Schönbichler Horn, Furtschaglhaus
Es wird wieder ein großartiger Tag, wenn wir im Gletscherrund zur
Schönbichler Scharte (3.081 m) und weiter steil zum Gipfel des Schönbichler
Horns (3.134 m) aufsteigen. Hier dienen Seile auf den letzten 100
Höhenmetern als zusätzliche Hilfe. Diese Überschreitung ist das Kernstück
des Berliner Höhenweges und die anspruchsvollste Tour der Wanderwoche. Der
Aufstieg durch die wild zerklüftete Felslandschaft kostet Kraft und
erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Das Panorama ist traumhaft:
Großer Möseler, Hochfeiler-Nordwand und Hochferner dominieren den hinteren
Zamsen Grund. Jenseits der Scharte steigen wir durch das Geröll hinab zum
Furtschaglhaus (2.293 m). Von der verglasten Veranda aus können Sie einen
atemberaubenden Blick auf die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen
genießen. Insbesondere abends und in den frühen Morgenstunden ist der
Anblick der eisbedeckten Hochfeiler- Nordwand ein unvergessliches Erlebnis!
Gehzeit:
6,5 Stunden
Höhenunterschied: + 1.200 m / - 940 m.6. Tag: Über die Olperer Hütte zum Friesenberghaus
Heute Morgen steigen wir
sehr früh zum Schlegeis-Stausee ab und laufen am See entlang. Um dem großen
Ansturm der anderen Wanderer zu entgehen, sollten wir schon am Vormittag auf
dem Gegenanstieg zur Olpererhütte (2.388 m) sein. Nach einer Rastpause
marschieren wir noch weiter zum Friesenberghaus (2.477 m), oberhalb des
Friesenbergsees gelegen.
Gehzeit: 6 Stunden,
Höhenunterschied: + 900 m / - 720 m
7.Tag: Ruhetag oder Gipfel
des Hohen Riffler
Sie können sich heute
ausruhen und die Kraft der Berge auf sich wirken lassen. Oder Sie besteigen
noch den Gipfel des Hohen Riffler (3.281 m)- im Tuxer Hauptkamm eines der
beliebtesten Ziele. Den Gipfel erreichen wir gletscherfrei aber mit einigen
Blockklettereien und werden für die Mühen mit
einer grandiosen Aussicht belohnt.
Gehzeit: 4,5 Stunden,
Höhenunterschied: + 750 m / - 750 m
8.Tag: Über die Pitzenalm
nach Ginzling
Auf dem letzten Teil des
Berliner Höhenweges wandern wir oberhalb des Zemmgrundes hinaus zur
Pitzenalm und steigen nach Ginzling (985 m) ab. Unsere letzte Nacht
verbringen wir in einem gemütlichen Gasthof. Wir feiern gemeinsam und lassen
unsere wunderschöne und ereignisreiche Wanderwoche Revue passieren.
Gehzeit: 6 Stunden
Höhenunterschied: + 250 m / - 1.650 m
9.Tag: Abreise
Abschied vom
Bergwanderführer und Fahrt mit dem Linienbus nach Mayrhofen/ Hippach.
Individuelle Heimreise oder Verlängerung.
Hinweis: Es
kann jederzeit zu wetterbedingten Änderungen im Tourverlauf kommen! |