La Palma
Wandern auf der „Isla Bonita“

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» Las Tricias - die Wohnhöhlen der Guanchen
» Vulkan Teneguia
» Auf dem höchsten Punkt der Insel, Roque de los Muchacos (2.426 m) zum Pico de la Cruz
» Wanderungen durch tiefe Schluchten, Zauberwald und üppige Vegetation

„La isla bonita“ wird La Palma zurecht genannt – die Natur zeigt sich hier verschwenderisch an Schönheit und Reiz. Zum Wandern wie geschaffen ist dieses ständige auf und ab der unzähligen Barrancos und Schluchten, Kunstwerke von Vulkanismus und Erosion.

Herzstück der Insel ist die riesige Caldera mit 10 km Durchmesser. Um diesen gewaltigen Kessel scharen sich Pinienwälder, Mandelbäume, Weinberge, Kakteenhaine, Lorbeerwälder und Bananenplantagen.

Sie wandern auf verwinkelten Pfaden zum Atlantik und nehmen von Zeit zu Zeit ein erfrischendes Bad, erkunden das geheimnisvolle Innere der Caldera, besuchen die Wohnhöhlen der Guanchen und den Aussichtspunkt El Time. Vom höchsten Berg der Insel, Roque de los Muchachos, sehen Sie die Nachbarinseln und das weite Meer in allen Himmelsrichtungen. So vielfältig, voller Reize und doch so erholsam kann eine Wanderwoche sein!  



Programmablauf

Unterkünfte

Leistungen

Termine und Preise

Gruppengröße

Ausrüstungsliste

Anforderungen/Voraussetzungen

Klima

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Bildergalerie
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  PROGRAMMABLAUF:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.Tag – Anreise
Charterflug nach La Palma, Santa Cruz, Transfer zum 4* Hotel Taburiente Playa. Um 19 Uhr begrüßt uns der Wanderführer von HAGEN ALPIN TOURS an der Rezeption und weist uns in den Ablauf der Wanderwoche ein. Dann gehen wir gemeinsam zum Abendessen.

2.Tag  - Zur freien Verfügung
Der Strand von Canico, die Poolanlagen des Hotels, oder die hübsche Altstadt von Santa Cruz laden zum Bummeln, Einkaufen oder Faulenzen ein. Für die Gäste mit Anreise am Donnerstag ist der 7. Tag der Ruhetag.

3.Tag – Vulkan Teneguia
Der südliche Weinort Fuencaliente ist der Ausgangspunkt dieser kleinen Vulkanroute. Hier wird Trockenweinanbau betrieben – liegende Weinranken, die nur durch den Tau bewässert werden. Es heißt, dass der Teneguiawein eine ganz besondere Note besitzt. Wir können es bei unserer heutigen Tour noch ausprobieren. Der 3000 Jahre alte Vulkan San Antonio ist unser erstes Ziel.

Am Roque Teneguia mit den Felszeichnungen der Ureinwohner, werden uns mit Sicherheit die Eidechsen in Scharen begrüßen. Der Roque Teneguia ist übrigens der älteste sichtbare frei gewitterte Vulkanschlot der Isla Bonita. Am Wasserkanal entlang wandern wir weiter zum Vulkan Teneguia, dem auch heute noch Hitzedämpfe und Schwefelgeruch entströmen. Er wurde 1971 aus Feuer geboren und schläft im Moment friedlich. Vom Gipfel aus sehen wir schon unser Endziel – die Salinen und die beiden Leuchttürme am südlichsten Zipfel. Durch Lava– und Aschefelder, vorbei an den typischen Pionierspflanzen schlendern wir abwärts Richtung Atlantik. Wer möchte kann ein erfrischendes Bad genießen oder eine Kleinigkeit essen. Zum Abschluss trinken wir ein Gläschen Wein und erfreuen uns am Wellenspiel des Atlantiks.

Gehzeit: 4 Stunden, Weglänge: 9 km
Höhenunterschied: + 100 m / - 750 m

4.Tag - Cubo de la Galga: Die grüne Oase

Der nördliche Abschnitt der Insel La Palma wird von tiefen Schluchten durchzogen. Hier erleben wir üppige Vegetation, die jeden Pflanzenliebhaber erfreuen wird. Der Einstieg an der Wasserleitung bei La Galga führt uns in eine Schlucht, die an einen Zauberwald erinnert. Wir laufen mal hoch, mal runter immer im schattigen „Urwald“. Nach einiger Zeit sehen wir von oben in die Schlucht und kurz danach befinden wir uns direkt im Kessel. Riesige Farne, Baumheide und Efeulianen begleiten unseren Weg. Später treffen wir auf die Piste, die zu einem wunderschönen Aussichtspunkt führt. Von dort genießen wir den Ausblick über den Nord-Ost-Teil der Insel. Langsam geht es bergab zurück Richtung La Galga und zum Mirador San Bartolome.

Gehzeit: 3-4 Stunden

Höhenunterschied: + 150 m / - 150 m

5.Tag – Nationalpark La Caldera de Taburiente
Eine der abwechslungsreichsten Wanderungen ist unsere heutige Tour durch den Nationalpark. Mit Kleinbussen fahren wir ab Los Llanos auf einer Schotterstrasse durch den Barranco de Las Angustias bis zum Ausgangspunkt dieser Wanderung, Los Brecitos auf 1.030 m Höhe und genießen schon bei der Fahrt die herrlichen Ausblicke. Nachdem wir unsere Knochen wieder sortiert haben, beginnt der erste Abschnitt der Route. Über einen gut angelegten Waldweg mit faszinierenden Ausblicken wandern wir zum Kesselgrund (700 m) und treffen dort auf den Rio Taburiente, wo während der Mittagspause ein erfrischendes Bad jeden Kreislauf in Schwung bringt. Danach wird es etwas schwieriger: Der Abstieg in die Schlucht zum Wasserfall der vielen Farben (- 400 m) führt über einen teilweise geröllreichen Serpentinenpfad am heiligen Felsen der Ureinwohner, dem Roque Idafe vorbei. Dafür erwartet uns nach dieser Anstrengung eine Überraschung. Für den letzten Abschnitt der Wanderung heißt es: aufgepasst! Zunächst überqueren wir den Rio Taburiente, welcher im Winter oftmals viel Wasser führt. Es kann vorkommen, dass wir die Schuhe ausziehen müssen. Ab Dos Aguas darf dann jeder zählen wie oft wir in der Schlucht den Wasserlauf überqueren. Am Ende der Schlucht werden wir vom Bus abgeholt und zurück ins Hotel gebracht.

Gehzeit: 6-7 Stunden, Weglänge: 13 km
Höhenunterschied: + 30 m / - 750 m

6.Tag – Vom Roque de los Muchachos zum Pico de la Cruz
Über den Wolken, wo die Freiheit grenzenlos ist, starten wir zu dieser Hochgebirgswanderung. Aber nicht nur die Freiheit ist dort oben grenzenlos, auch das Erstaunen darüber, welche Überraschungen dieser Teil der Insel für uns bereithält. Atemberaubende Aussichten, der Abgrund, der sich direkt vor unseren Füßen auftut, um sich dann zum tiefsten Senkkessel der Welt, der Caldera de Taburiente zu runden. Die drei Nachbarinseln wetteifern weit über Wolken und Meer hinweg um unsere Aufmerksamkeit. Die ständig wechselnde Farbenpracht links und rechts des Pfades, der uns vom Roque de los Muchachos, an der berühmten Sternwarte vorbei, bis zum Pico de La Cruz führt, wird jeden begeistern. Wir erfahren einiges über die vielen Teleskope und die Projekte der verschiedenen Staaten. Das größte Teleskop wird übrigens zur Zeit hier errichtet. Während der Pause auf ca. 2.350 m Höhe genießen wir den Blick in den Kessel der Caldera, zum Flussbett, zum Barranco und auf den Pico Bejenado. Mal hoch, mal runter geht es immer am Kraterrand entlang.

Gehzeit: 3,5 Stunden, Weglänge: 15 km
Höhenunterschied: + 30 m / - 750 m

7.Tag – Las Tricias - Puntagorda
Im Nordwesten der Insel erkunden wir heute die Höhlen Buracas, die vor über 500 Jahren von den Ureinwohnern, den Auaritas, bewohnt wurden. In dem verschlafenen Dörfchen Las Tricias beginnt unsere Tour. Vorbei an idyllischen Gärten und – besonders zur Zeit der Mandelblüte – durch eine in rosa getauchte Landschaft erreichen wir die alte Windmühle. Herrliche Ausblicke auf die Nordküste eröffnen sich während der Mittagspause. In den Wänden des Barrancos, den wir nun durchqueren, gibt es nicht nur sehr fruchtbare Anbauflächen. Hier leben sogar noch etliche Menschen in Höhlen. An wenigen Stellen finden wir sogar noch Felszeichnungen . Der alte, teilweise mit dicken Steinen gepflasterte Weg schlängelt sich durch den imposanten Drachenbaumhain. Über einen steingepflasterten Weg laufen wir zurück zum Hauptort. Wir durchqueren den gewaltigen Barranco Izcagua und besuchen noch den Bauernmarkt in Puntagorda.

Gehzeit: 4-5 Stunden

Höhenunterschied: + 150 m / - 200 m

8.Tag - Ende der Wanderwoche
Anschlussprogramm oder Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Programmänderungen bleiben dem Wanderführer vorbehalten.

 
 
  UNTERKÜNFTE:    
 
Hotel Taburiente Playa**** - Komfortable Anlage, ca. 300 m vom schwarzen Lavastrand von Los Cancajos entfernt. Modern ausgestattete Zimmer, beheizbare Poolanlage und große Sonnenterrasse. www.h10.es
 
 
  LEISTUNGEN:  

 

 
  • Charterflug ab/bis Deutschland - Santa Cruz/ La Palma

  • Flughafentransfers

  • 7 Nächte mit Halbpension im Hotel Taburiente Playa****

  • Transfers zu den Ausgangspunkten der Wanderungen

  • 5 geführte Wanderungen

  • Wanderführer von HAGEN ALPIN TOURS

  • Urkunde

 
 
  TERMINE UND PREISE:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Termine und Preise 2010:

Abflug

DZ

EZ

17.02. – 24.02.2010 € 1.030,- € 1.170,-
31.03. – 07.04.2010 € 1.100,- € 1.235,-
14.04. – 21.04.2010 € 940,- € 1.065,-
04.05. – 11.05.2010 € 999,- € 1.050,-
05.10. – 12.10.2010 € 1.020,- € 1.070,-

Preise pro Person in Euro exklusive Kerosinzuschläge (zwischen EUR 30,- und 40,-). Gegen Aufpreis sind auch Zimmer mit Meerblick buchbar!

 

Abflughäfen Zu-/ Abschläge Winter 09/10:

 

17.02.

31.03.

14.04.

 

17.02.

31.03.

14.04.

Hamburg

12

52

12

Dortmund

0

80

0

Hannover

6

46

6

Düsseldorf

0

80

0

Berlin-Tegel

6

86

6

Friedrichshafen

24

104

24

Leipzig/Halle

6

86

6

Nürnberg

-12

68

-12

Paderborn

0

80

0

Wien

24

104

24

Preise pro Person in Euro.

Abflughäfen Zu-/ Abschläge Sommer 2010:

 

04.05.

05.10.

 

04.05.

05.10.

Hannover

72

152

Frankfurt

20

20

Erfurt

72

72

Stuttgart

30

30

Münster

72

152

Nürnberg

0

0

Düsseldorf

72

12

München

30

30

Köln/Bonn

72

72

 

 

 

Preise pro Person in Euro.

 
  GRUPPENGRÖßE:    
 
6 - 16 Teilnehmer
 
 
  ANFORDERUNGEN/VORAUSSETZUNGEN:    
Es werden keine konditionellen Höchstleistungen erwartet. Die Tagesetappen sind so gewählt, dass jeder, der gesund ist und über eine solide Grundkondition verfügt, teilnehmen kann. Technische Schwierigkeiten oder gefährliche, ausgesetzte Passagen gibt es nicht. Die Pfade sind meist leicht begehbar, teilweise aber auch steinig und steil. Eine gewisse Trittsicherheit ist bei allen Touren notwendig. Die Anstiege reichen von 180 Meter bis zu ca. 720 Meter. Dies sind Höhenunterschiede, die z.B. in den bayrischen Alpen auf die Berghütten führen oder auf leichte Gipfel. Sie sollten in der Lage sein, 4-5 Stunden zu gehen. Dabei spielt das Tempo keine entscheidende Rolle, denn Zeit ist immer ausreichend vorhanden. Falls Sie unsicher sind, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie sich bei HAGEN ALPIN TOURS gerne ausführlich über die Schwierigkeit der Tour und auch über notwendige Ausrüstung informieren.
 
  KLIMA:  

 

Die Kanarischen Inseln haben mit einer Durchschnittstemperatur von 21 Grad im Jahresmittel eines der besten Klimas der Welt. Der Nordostpassat, eine Luftströmung in 600 bis 2000 Meter Höhe, sorgt für Feuchtigkeit und ist für die überwältigende Vegetationsfülle zuständig. Die dem Passat abgewandten Seiten der Inseln (Süd-Südwestseite) sind heiß, trocken und wenig fruchtbar. Im Kontrast dazu sind die Nord- und Nordostseiten der Insel subtropisch-feucht. Klimascheide sind die Berge, wo Sie sich meist aufhalten. In den Staulagen kondensieren die Wolken und führen zu Nässe, Nebel und empfindlicher Kühle. Besonders angenehm wird der Passatwind empfunden, der fast immer weht und auch im Sommer die intensive Sonne erträglich macht. (Wichtig ist hier ein guter Sonnenschutz). Wie überall sinkt die Temperatur pro 1000 Meter um etwa 6,5 Grad. Am Pico de Teide ist daher gelegentlich mit Schnee und Frost zu rechnen. Nie sollte ein guter Regenschutz, Pullover, lange Hose und eine Kopfbedeckung im Rucksack fehlen, um für die wechselhaften Bedingungen in den Bergen gerüstet zu sein. Knöchelhohe Wanderschuhe mit gutem Profil sind nötig.

 
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