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1.Tag: Anreise
Flug nach Catania und Transfer zum Hotel Ariston durch
FTI. Abends begrüßt uns der Wanderführer von HAGEN ALPIN
TOURS an der Rezeption und weist uns in den Ablauf der
Wanderwoche ein und beantwortet Fragen zum
bevorstehenden Programm. Danach gehen wir gemeinsam zum
Abendessen.
2.Tag: Von Roccafiorita nach Forza d’Agro – Schwäbische
Schäfer in Sizilien
Ausgangspunkt der heutigen Wanderung ist Roccafiorita. Selten verirren
sich Urlauber in dieses stille Bergdorf, und in Kunstführern sucht man
vergeblich danach. Dafür erwartet uns der herrliche Ausblick zum alles
überragenden Ätna, auf die Peloritani-Berge, zur Meerenge von Messina,
nach Kalabrien und zum Monte Venere. Vorbei an Obstgärten und Weiden,
durch lichte Eichenwälder, über Wiesen – auf denen im Frühjahr
Orchideen blühen – und durch schattige Olivenhaine erreichen wir unser
Ziel Forza d’Agro. Ein hübscher Ort abseits der Touristenströme, und
in den schmalen Gassen wird man von den Einheimischen oftmals auf
Schwäbisch angesprochen.
Gehzeit: 5 Stunden mit Gipfel
Höhenunterschied: + 0 m / - 350 m
3.Tag: Ätna-Nord - Zwischen Feuer und Eis
Durch einen Mischwald aus Buchen und Kiefern vorbei an der Rif. Cai
Monte Nero stehen wir bald vor der ersten Lavazunge eines Ausbruchs von
1923. Mächtig blickt der schwarze Lavakegel des Ätna herab. Wir
besichtigen die Sekundärkrater, die wie Knopfleisten den Lavastrom zieren
und wandern zuerst über Schlackenfelder und später durch den Buchenwald
zur Rif. Timba Rossa. Auf unserem Weiterweg machen wir noch einen
Abstecher zur Grotta del Labirinto und der erstarrten Lava. Anschließend
gehen wir auf der breiten Forststraße nach Ragabo. Wir kommen vorbei an
einzigartigen Lavaformationen, und der abwechslungsreiche Weg führt uns
durch üppige Vegetationen von Rotbuchen, Flaum- und Zerreichen,
Stechwacholder, Ginster und Farne. Später im hohen Kiefernwald von Ragabo
scheint der Ätna sehr fern zu sein.
Gehzeit: 5-6 Stunden
Höhenunterschied: + 100 m / - 350 m
4.Tag: Ruhetag
Heute bleibt Zeit sich auszuruhen, zu baden oder zu
lesen. Oder Sie sehen sich Taormina und Giardini-Naxos an (fakultativ).
Hier gibt es viel zu sehen: zahlreiche Geschäfte, Zitronengärten und die
Strandpromenade. Das römische Theater, alte Paläste, Kirchen und
winklige Gassen laden zum Bummeln in Taormina ein.
5.Tag: Die Terrasse von Messina
Schon auf den letzten Kilometern bei der Anfahrt zum Dinnamare
genießen wir die einzigartige Aussicht auf die Meerenge von Messina und
die Liparischen Inseln. Der Wanderweg führt entlang des Hanges, und wir
steigen durch den Kastanienwald ins Tal ab. Vorbei an der Quelle erreichen
wir den schattigen Picknickplatz. Der schmale Pfad führt jetzt aufwärts
an der nördlichen Seite des Puntale Bandiera. Im jungen Kastanienwald
genießen wir auf Lichtungen wieder die schönen Aussichten und erreichen
bald die Portella Armacera. Auf der Peloritani Höhenstraße wandern wir
zurück und anschließend noch hinauf zur Aussichtsplattform mit der
Kirche des Dinnamare.
Gehzeit: 4-5 Stunden
Höhenunterschied: + 500 m / - 500 m
6.Tag: Vulcano – Auf den Gran Cratere
Die Griechen stellten sich vor, dass Hephaistos, der Gott des Feuers,
seine Schmiede im Schlund des Vulkans habe. Hier fertigten er und
seine Gehilfen, die einäugigen Zyklopen, die Waffen für die anderen
Götter. Die Römer übertrugen letztlich den Namen ihres Feuergottes Vulcanus auf die Insel. Vom Porto di Levante steigen wir hinauf zum
Kraterrand und umrunden den Vulkan. Vorbei an bis zu 200° C heißen
Schwefelfumarolen kehren wir wieder in den Ort zurück. Wir haben noch
genügend Zeit, ein Bad in den heißen Quellen im Meer oder im Schlamm zu
nehmen, ehe uns das Schiff wieder zurück nach Milazzo bringt.
Gehzeit: 3-4 Stunden
Höhenunterschied: + 400 m / - 400 m
7.Tag: Rocca di Novara – Das "Matterhorn Siziliens"
Einsam erhebt sich der Gipfel des Rocca di Novara. Er wird wegen
seiner Form auch das Matterhorn Siziliens genannt und ist einer der
höchsten Gipfel der Peloritanischen Berge. Herrlich ist der Blick auf den
Ätna, das angrenzende Lebrodi-Gebirge und die Liparischen Inseln. Unter
uns erkennen wir Novara, ein typisches sizilianisches Gebirgsdorf. Unser
Abstieg führt hinab durch den lichten Kiefernwald und über Bergweiden
bis zu den ersten Obstgärten.
Gehzeit: 4-5 Stunden
Höhenunterschied: + 400 m / - 800 m
8.Tag: Abreise
Frühstück im Hotel, Transfer zum Flughafen und Abreise oder Anschlussprogramm.
Wetterbedingte Änderungen im Programmablauf
vorbehalten!
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