1. Tag: Ankunft in Ehrwald
Eigene Anreise nach Ehrwald (bequem mit der Bahn über München – Garmisch erreichbar, oder mit dem PKW). Treffpunkt um 19.00 Uhr mit dem Wanderführer. Nach der Begrüßung und Einweisung in die bevorstehende Tour gehen wir gemeinsam zum Abendessen.
2. Tag: Am Fuße der Zugspitze
Die Zugspitze ist mit 2.962 m Höhe der höchste Berg Deutschlands und gleichzeitig Grenzberg zu Österreich. Ehrwald liegt am Fuße der Zugspitze und bereits in Tirol. Wir wandern durch das beschauliche Leutaschtal, welches vom Wettersteingebirge im Norden und der Mieminger Kette im Süden begrenzt wird. Besonders beeindruckend ist der Blick auf die Hohe Munde – ein imposanter, 2.650 m hoher Berg mit einem riesigen Gipfelplateau. Wir überschreiten die Mieminger Kette über den 2.059 m hohen Pass Niedere Munde und steigen dann ab Richtung Telfs im Inntal. Transfer nach Innsbruck, wo wir im Hotel übernachten.
Gehzeit: 5,5 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 700 / ↓ 900 m
3. Tag: Durch die Stubaier Gletscherwelt
Die Fahrt mit der Stubaitalbahn ist allein schon ein Erlebnis für sich: diese nostalgische Bahn schlängelt sich ganz gemütlich und dennoch zügig durch Berg und Tal, zunächst Richtung Brenner, dann westlich ins berühmte Stubaital hinein. Wir fahren bis zur Endstation, nutzen dann noch eine Bergbahn, um unsere Tagesetappe etwas zu erleichtern und wandern schließlich entlang des mächtigen Gaiskarferners in über 3.000 m Höhe zur Hildesheimer Hütte. Nach einer deftigen Jause steigen wir am Mittag auf alten Schmugglerpfaden ab ins wildromantische Windachtal, welches das österreichische Ötztal mit dem italienischen Südtirol verbindet. Übernachtung im Gasthof im Ötztal.
Gehzeit: 4 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 50 m / ↓ 1.200 m
4. Tag: Im Reich des Ötzi
Schon sehr früh starten wir heute im Bergsteigerdorf Vent (1.900 m), von wo aus wir in ca. 3 Stunden durch das malerische Rofental zur Martin-Busch-Hütte gelangen. Dort gönnen wir uns eine erste Rast und genießen den fantastischen Panoramablick auf die unzähligen 3.000er. Dann durchqueren wir die weitläufige, hochalpine Plateaulandschaft bis zur 3.019 m hoch gelegenen Similaunhütte. Nicht weit von hier, genau auf der Grenze von Österreich und Italien, wurde vor 20 Jahren am Hauslabjochs die Eismumie „Ötzi“ gefunden. Unsere ausgiebige Mittagsrast machen wir im Angesicht des vor uns aufragenden 3.600m hohen Similaun, bevor wir am Nachmittag durch das Tisental ins südtiroler Schnalstal absteigen. Übernachtung im Hotel im Schnalstal.
*Gehzeit: 7,5 Stunden
* Höhenunterschied:* ↑ 1.100 m / ↓ 1.200 m
5. Tag: Entlang der Ortlergruppe ins "Tal der Sonne"
Nach dem Frühstück fahren wir über Meran ins waldreiche Ultental. Hier haben wir die Möglichkeit die 2000 Jahre alten Ultener Urlärchen zu bestaunen, bevor wir unsere Wanderung durch das ursprüngliche Kirchbergtal beginnen. Das Ultental ist noch weitgehend vom Massentourismus verschont und wird von der südostlichen Ortlergruppe flankiert. In dieser einmaligen Fels- und Waldkulisse setzen wir unseren Weg weiter fort bis zum 2.449m hohe Rabbijoch. Nach einem kurzen Abstieg gelangen wir nach ca. 3 Stunden zur Haselgruber Hütte, wo wir uns am malerischen Haselgrubersee die verdiente Brotzeit schmecken lassen. Danach Abstieg ins „Tal der Sonne“ (Val di Sole) nach Bagni di Rabbi und Transfer nach Madonna di Campiglio, wo wir übernachten.
Gehzeit: 5 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 950 m / ↓ 1.200 m
6. Tag: Über die mächtigen Brenta Dolomiten
Eine Seilbahn bringt uns hinauf auf den 2. 442 m hohen Passo Groste, der Ausgangspunkt unserer Wanderung durch die faszinierende Welt der Brenta Dolomiten ist. Im Süden reihen sich Cima Groste (2.901 m), Cima Brenta (3.150 m) und Cima Tosa (3.173 m) aneinander. Unser Weg verläuft östlich unterhalb des Kammes und bringt uns über blumenreiche Almböden und zwei Pässe zum Refugio La Montanara (1.525 m). Dort lassen wir uns die italienische Küche hoch oben über dem kristallklaren Lago di Molveno schmecken. Der See gilt als der tiefste See des Trentinos und liegt mitten im Naturpark Adamello-Brenta, in dem vor geraumer Zeit wieder Braunbären angesiedelt wurden.
Gehzeit: 4,5 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 450 m / ↓ 900 m
7. Tag: Durch das sonnige Trentino nach Riva del Garda
Ein kurzer Transfer bringt uns durch das sonnige Trentino weiter in Richtung Gardasee. Bei Fiave steigen wir aus und durchwandern das Valle dei Laghi. Im stetigen bergauf- und bergab kommen wir unserem Ziel nun immer näher. Bald schon kommen dann die berühmten Felswände von Arco in Sicht. Hier pausieren wir und bestaunen die vielen Kletterer, die gekonnt die steilen Wänden empor kraxeln. Am frühen Nachmittag bringt uns ein Bus dann in unser schönes Hotel in Riva del Garda. Der Rest des Tages lädt zum Flanieren entlang der mediterranen Uferpromenade ein, bevor wir unsere Alpenüberquerung bei einem guten Glas italienischen Rotwein ausklingen lassen.
Gehzeit: 4 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 300 m / ↓ 750 m
8.Tag: Verlängerung am Gardasee oder Heimreise
Nach dem Frühstück Rückreise nach Ehrwald oder individuelle Verlängerung am malerischen Gardasee in Eigenregie
Unser Tipp:
Hängen Sie doch noch ein paar Tage in der Zugspitzregion oder am malerischen Gardasee dran! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot!
Wichtig:
Es kann jederzeit zu Änderungen im Tourenverlauf kommen.














