1.Tag – Anreise
Charterflug nach La Palma, Santa Cruz, Transfer zu Ihrem gebuchten Hotel. Am Flughafen erhalten Sie nähere Informationen zum Treffpunkt mit Ihrer Reiseleitung. Abends begrüßt uns der Wanderführer von HAGEN ALPIN TOURS an der Rezeption und weist uns in den Ablauf der Wanderwoche ein. Dann gehen wir gemeinsam zum Abendessen.
2.Tag - Zur freien Verfügung
Der Strand von Canico, die Poolanlagen des Hotels, oder die hübsche Altstadt von Santa Cruz laden zum Bummeln, Einkaufen oder Faulenzen ein. Perfektes Ambiente, um uns auf die kommende Wanderwoche einzustimmen.
3.Tag – Vulkan Teneguia
Der südliche Weinort Fuencaliente ist der Ausgangspunkt dieser kleinen Vulkanroute. Hier wird Trockenweinanbau betrieben – liegende Weinranken, die nur durch den Tau bewässert werden. Es heißt, dass der Teneguiawein eine ganz besondere Note besitzt. Wir können es bei unserer heutigen Tour noch ausprobieren. Der 3000 Jahre alte Vulkan San Antonio ist unser erstes Ziel.
Am Roque Teneguia mit den Felszeichnungen der Ureinwohner, werden uns mit Sicherheit die Eidechsen in Scharen begrüßen. Der Roque Teneguia ist übrigens der älteste sichtbare frei gewitterte Vulkanschlot der Isla Bonita. Am Wasserkanal entlang wandern wir weiter zum Vulkan Teneguia, dem auch heute noch Hitzedämpfe und Schwefelgeruch entströmen. Er wurde 1971 aus Feuer geboren und schläft im Moment friedlich. Vom Gipfel aus sehen wir schon unser Endziel – die Salinen und die beiden Leuchttürme am südlichsten Zipfel. Durch Lava– und Aschefelder, vorbei an den typischen Pionierspflanzen schlendern wir abwärts Richtung Atlantik. Wer möchte kann ein erfrischendes Bad genießen oder eine Kleinigkeit essen. Zum Abschluss trinken wir ein Gläschen Wein und erfreuen uns am Wellenspiel des Atlantiks.
Gehzeit: 4 Stunden
Weglänge: 9 km
Höhenunterschied: ↑ 100 m / ↓ 750 m
4.Tag - Cubo de la Galga: Die grüne Oase
Der nördliche Abschnitt der Insel La Palma wird von tiefen Schluchten durchzogen. Hier erleben wir üppige Vegetation, die jeden Pflanzenliebhaber erfreuen wird. Der Einstieg an der Wasserleitung bei La Galga führt uns in eine Schlucht, die an einen Zauberwald erinnert. Wir laufen mal hoch, mal runter immer im schattigen „Urwald“. Nach einiger Zeit sehen wir von oben in die Schlucht und kurz danach befinden wir uns direkt im Kessel. Riesige Farne, Baumheide und Efeulianen begleiten unseren Weg. Später treffen wir auf die Piste, die zu einem wunderschönen Aussichtspunkt führt. Von dort genießen wir den Ausblick über den Nord-Ost-Teil der Insel. Langsam geht es bergab zurück Richtung La Galga und zum Mirador San Bartolome.
Gehzeit: 3-4 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 150 m / ↓ 150 m
5.Tag – Wälder, Ackerbau und blühende Gärten
Auf ca. 500m Höhe in der Nähe des Monte Breña beginnt diese Tour. Leicht ansteigend führt uns der Weg zunächst bis zum Wasserkanal und danach weiter durch verschiedene Vegetationszonen. Wir kommen an ganz unterschiedlichen Anbauflächen vorbei und genießen die wunderschönen Ausblicke nach Santa Cruz und über die hügelige Landschaft der Ostseite. Häufig haben wir den Blick frei zu den Nachbarinseln Teneriffa und La Gomera. Ein alter Camino (Verbindungsweg) führt uns an typischen Häusern, die fast immer von einem Blumenmeer umgeben sind, nach Mazo. Dort besuchen wir um 15:00 Uhr den Bauernmarkt.
Gehzeit: 4-5 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 200 m / ↓ 250 m
6.Tag – Vom Roque de los Muchachos zum Pico de la Cruz
Über den Wolken, wo die Freiheit grenzenlos ist, starten wir zu dieser Hochgebirgswanderung. Aber nicht nur die Freiheit ist dort oben grenzenlos, auch das Erstaunen darüber, welche Überraschungen dieser Teil der Insel für uns bereithält. Atemberaubende Aussichten, der Abgrund, der sich direkt vor unseren Füßen auftut, um sich dann zum tiefsten Senkkessel der Welt, der Caldera de Taburiente zu runden. Die drei Nachbarinseln wetteifern weit über Wolken und Meer hinweg um unsere Aufmerksamkeit. Die ständig wechselnde Farbenpracht links und rechts des Pfades, der uns vom Roque de los Muchachos, an der berühmten Sternwarte vorbei, bis zum Pico de La Cruz führt, wird jeden begeistern. Wir erfahren einiges über die vielen Teleskope und die Projekte der verschiedenen Staaten. Das größte Teleskop wird übrigens zur Zeit hier errichtet. Während der Pause auf ca. 2.350 m Höhe genießen wir den Blick in den Kessel der Caldera, zum Flussbett, zum Barranco und auf den Pico Bejenado. Mal hoch, mal runter geht es immer am Kraterrand entlang.
Gehzeit: 3,5 Stunden
Weglänge: 15 km
Höhenunterschied: ↑ 30 m / ↓ 750 m
7.Tag – Nationalpark La Caldera de Taburiente
Eine der abwechslungsreichsten Wanderungen ist unsere heutige Tour durch den Nationalpark. Mit Kleinbussen fahren wir ab Los Llanos auf einer Schotterstrasse durch den Barranco de Las Angustias bis zum Ausgangspunkt dieser Wanderung, Los Brecitos auf 1.030 m Höhe und genießen schon bei der Fahrt die herrlichen Ausblicke. Nachdem wir unsere Knochen wieder sortiert haben, beginnt der erste Abschnitt der Route. Über einen gut angelegten Waldweg mit faszinierenden Ausblicken wandern wir zum Kesselgrund (700 m) und treffen dort auf den Rio Taburiente, wo während der Mittagspause ein erfrischendes Bad jeden Kreislauf in Schwung bringt. Danach wird es etwas schwieriger: Der Abstieg in die Schlucht zum Wasserfall der vielen Farben (- 400 m) führt über einen teilweise geröllreichen Serpentinenpfad am heiligen Felsen der Ureinwohner, dem Roque Idafe vorbei. Dafür erwartet uns nach dieser Anstrengung eine Überraschung. Für den letzten Abschnitt der Wanderung heißt es: aufgepasst! Zunächst überqueren wir den Rio Taburiente, welcher im Winter oftmals viel Wasser führt. Es kann vorkommen, dass wir die Schuhe ausziehen müssen. Ab Dos Aguas darf dann jeder zählen wie oft wir in der Schlucht den Wasserlauf überqueren. Am Ende der Schlucht werden wir vom Bus abgeholt und zurück ins Hotel gebracht.
Gehzeit: 6-7 Stunden
Weglänge: 13 km
Höhenunterschied: ↑ 30 m / ↓ 750 m
8.Tag - Ende der Wanderwoche
Anschlussprogramm oder Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Programmänderungen bleiben dem Wanderführer vorbehalten.





















