Griechenland - Meteora & Olymp

Wanderung durch die üppig grüne Vikos Schlucht, aussichtsreiche Bergtour im Pindos Gebirge, zu Fuß die Meteora Klöster entdecken und als großes Finale den Götterberg Olymp besteigen! Eine Wanderwoche vom Feinsten.

Im Norden Griechenlands reihen sich die Attraktionen auf engem Raum: im Pindos Gebirge bewundern Sie einen der tiefsten Canyons dieser Erde, die Vikos Schlucht und unternehmen eine aussichtsreiche Bergtour im Pindos Gebirge. Die berühmten Klöster von Meteora (UNESCO Weltkulturerbe) erwandern Sie auf geheimnisvollen Pfaden. Höhepunkt ist die Tour zum knapp 3.000 m hohen Olymp-Massiv, das in der Antike als Wohnsitz der Götter als unüberwindbar galt. Das Gebiet ist auf einer Fläche von 24.000 Hektar durch einen Nationalpark geschützt. Sie überschreiten das Olymp-Massiv von Süden und steigen Richtung Litochoro ab. Unterwegs statten wir dem Kloster Dionysions einen Besuch ab. Eine Woche voller Abwechslung und interessanten Natur- und Kulturerlebnissen.

Programmablauf

1.Tag: Anreise
Flug nach Thessaloniki. Die Gruppe trifft sich am Flughafen, wir fahren gemeinsam ins Pindos Gebirge, unsere erste Nacht verbringen wir im Dorf Monodedri (480 m, Fahrtzeit 4 Std.), in der Nähe der Stadt Ioannina (Hauptstadt der Region Epirus). Auf dem Weg nutzen wir die Gelegenheit und spazieren kurz durch die idyllischen Gassen von Ioannina, geprägt von vielen alten Bauwerken aus der osmanischen Belagerung. Gemeinsames Abendessen in unserer Unterkunft.

2.Tag: Die einzigartige Vikos-Schlucht
Wir wandern zunächst durch die malerischen Gassen des Bergdorfes Monodedri, vorbei an einer alten Kirche und einem restaurierten Amphitheater. Dann beginnt der Abstieg in die beeindruckende Schlucht. Üppig ist die Vegetation, in viele Rot- und Orangetönen schimmern die majestätisch aufragenden Felswände der Vikos Schlucht. Am Flusslauf angelangt, folgen wir diesem in einem beschaulichen auf und ab. Besonders im Frühjahr blüht und grünt alles um die Wette: blaue Salbeiwiesen, leuchtende Farne und allerhand Blumen in Geld und Weiß. Wir verlassen den Flusslauf und steigen auf zum Dorf Vikos. Dort kehren wir in der Dorftaverne ein und genießen nochmals den Blick in die Schlucht von einer Aussichtsplattform. Unser Bus bringt uns ins hübsche Bergdorf Aristi (950 m). Gemeinsames Abendessen und Übernachtung in einem landestypischen, kleinen Hotel in Aristi.

Gehzeit: 8 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 500 m / ↓ 750 m

3.Tag: Astrakahütte
Auf einer Serpentinenstraße bringt uns der Bus hinauf zum gegenüberliegenden Dorf Mikro Pindos, dem Ausgangsort für unsere Tour zur Astraka-Schutzhütte (1.930 m), unterhalb des Gipfels des Astraka (2.486 m). Die Felstürme ragen direkt hinter dem Dorf majestätisch auf und erinnern an Felsformationen aus den Dolomiten, wie den Drei Zinnen. Der Weg führt zunächst durch frischen Bergwald. Alle 40 Minuten treffen wir auf Rastplätze mit frischem Quellwasser und schattigen Ruhebänken. Die Astrake Hütte liegt auf einer Passhöhe und bietet eine aussichtsreiche Pause. Wir möchten aber noch mehr erkunden 1 Std. weiter. Zunächst etwas bergab, dann gleichmäßig bergauf. Im friedlichen Bergsee Drakolimni (2.050 m) spiegeln sich die Felsnadeln, Fototermin! Ein weiteres Tal und noch mehr Berge sind von hier oben zu bewundern. In dieser ursprünglichen, wilden Bergwelt leben noch heute Braunbären. Auf gleichem Weg steigen wir wieder ab, Fahrt zurück nach Aristi. Gemeinsames Abendessen.

Gehzeit: ca. 8-9 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 1.400 m / ↓ 1.400 m

4.Tag: Meteora Klöster
Heute können wir die Beine etwas ausruhen. Zunächst fahren wir ca. 2 Std. in Richtung Meteora Klöster bis zum Dorf Kalambaka (275 m). Wir lassen die Touristenbusse hinter uns und erwandern die Klöster auf einem idyllischen und verborgenen Weg (1 Std.). Übersetzt heißt der Name Meteora „In der Luft schwebend“. Wie aus einer anderen Welt erscheint die Gruppe dieser dunkel verwitterten Felsformationen, wie von Zauberhand in eine übliche griechische Hügellandschaft gesetzt. Wind, Zeit und Wetter formen diese Landschaft seit Urzeiten. Im Mittelalter begannen orthodoxe Mönche als Eremiten mit den ersten Bauwerken auf den Felsnadeln. In der Blütezeit bestand die religiöse Gemeinschaft aus 24 Klöstern. Heute sind noch 6 davon bewohnt und können an unterschiedlichen Tagen besichtigt werden. Lange Zeit waren steile Treppenwege und abenteuerliche „Korbaufzüge“ oder Strickleitern der einzige Weg nach oben. 1925 erst wurden Stufen in den Fels geschlagen. Wir besichtigen die bizarren Felsformationen und Klöster. Vor unserer Weiterfahrt machen wir noch Rast in der nahegelegen Kleinstadt Kalambaka, (275 m). Anchließend geht es weiter nach Elassona (87 km/1,5 Std.), wo wir die Zimmer in unserem Hotel beziehen. Gemeinsames Abendessen.

Gehzeit: 2,5 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 450 m / ↓ 450 m

5.Tag: Gipfel des Olymp, Überschreitung von Nord nach Ost
Besonders interessant ist die Überschreitung des Olymp. Von der kargen Nordseite gelangen wir zum Gipfel und steigen ab Richtung Osten, hinein in üppige Bergwälder. Wir fahren bis 1.800 m Höhe auf gut ausgebauter Straße bis zum Militärstützpunkt Yrysopoules. Entlang an einfachen Liftanlagen und kleinen Schutzhütten steigen wir auf und gewinnen zügig an Höhe. Im Mai liegt oben oft noch Altschnee. Unser erster Gipfel ist die Skala (2866 m), im Anschluss überschreiten wir den Skolio (2.911 m). Für den höchsten Punkt des Olymp Massives, den Mytikas (2.917 m) müssen die Bedingungen und die alpinen Erfahrungen der Gruppe sehr günstig sein, denn hier muss etwas geklettert werden. Wir genießen die großartige Aussicht auf die verschiedenen Gipfel, Pässe, Wege und Hütten des weitläufigen Olymps. Beim Abstieg gehen wir Richtung Osten bis zur Hütte Spylios Agapitos, (2.100 m), wo wir eine urige Hüttennacht verbringen.

Gehzeit: 8 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 1.100 m / ↓ 800 m

6.Tag: Abstieg vom Olymp
Nach dem Frühstück führt uns der Weg hinab zur Hütte Prio-nia (1.100 m), am Ende der Zufahrtstraße zum Berg. Diese Route wird von den meisten Bergsteigern für Auf- und Abstieg genutzt. Der Weg ist gut begehbar, lichter Bergwald schützt uns vor der Sonne. Immer wieder blicken wir hinauf zu der Felsformation des Mytikas, dem Sitz von Zeus. Diese Strecke ist der meist benutzte Weg am Olymp. Die Nach einer Pause in Prionia geht es weiter bergab, durch den oberen Teil der wunderschönen Enipea-Schlucht. Der Weg kreuzt den Fluss mehrfach, wobei er über einige Holzbrücken führt. Schließlich erreichen wir das Kloster Agios Dionysios, (1.300 m). Wir besuchen die Ruinen und begutachten den bereits wieder aufgebauten Teil der Anlage aus dem 14. Jhd. Anschließend fahren wir hinunter ins hübsche Dorf Litochoro, aussichtsreich zwischen Olymp und Meer gelgen. Wer will kann am späten Nachmittag noch im Meer schwimmen und vom Wasser aus den Gipfel des Olymps bewundern. Übernachtung in Litochoro, Abendessen in einer Taverne.

Gehzeit: 3 Stunden
Strecke: 15 km
Höhenunterschied: ↑ 0 m / ↓ 1.300 m

7.Tag: Enipea Schlucht
Kurze Fahrt hinauf zum Kloster Agios Dionysios, wir starten genau dort, wo wir gestern unsere Wanderung beendet haben. Wir steigen ab in die untere Enipea-Schlucht. Schon nach 20 Min. gelangen wir zur eindrucksvollen Höhle des Dionisos, hier lebte der Heilige gewohnt, bevor er Kloster erbaut hat. Eine weiß-blaue Kapelle steht über der heiligen Quelle, ein zauberhafter Ort über der Schlucht. Der Wanderweg führt uns immer den Fluss entlang, mal bergauf, meist aber bergab, den Fluss überquerende, vorbei an spektakulären Wasserfällen und einladenden Gumpen. Den Nachmittag genießen wir im Dorf Litochoro bei einem Bummel durch die Gassen. Wer mag kann sich im Meer kurz erfrischen (gut und schnell mit dem Taxi erreichbar, pro Fahrt ca. € 8,-). Wir treffen uns wieder zum gemeinsamen Abendessen in einer Dorftaverne und genießen eine typisch griechische Mahlzeit.

Gehzeit: 3,5 Stunden
Höhenunterschied: ↑ 0 m / ↓ 500 m

8.Tag: Heimreise
Frühstück im Hotel, Transfer zum Flughafen und Abreise, oder Anschlussprogramm.

Termine & Preise

Von Bis DZ EZ Info
19.05.2018 26.05.2018 € 1.330,-  € 1.480,- 
09.06.2018 16.06.2018 € 1.330,-  € 1.480,- 
15.09.2018 22.09.2018 € 1.330,-  € 1.480,- 
29.09.2018 06.10.2018 € 1.330,-  € 1.480,- 

Preise pro Person in Euro inkl. gesetzlicher Flugticketsteuer, zzgl. saisonaler Kerosin- und Flughafenzuschläge!

Unterkunft

6 Übernachtung in gemütlichen Hotels und Pensionen in Doppel- oder Einzelzimmern, eine Nacht auf Hütte Spylios Agapitos bei der Tour auf den Olymp

Leistungen

  • Charterflug ab/bis Deutschland - Tessaloniki
  • Transfer nach Ionnanina
  • 6 Übernachtungen inkl. Halbpension in landestypischen Hotels/Gasthäusern
  • 1 Übernachtung inkl. Halbpension in Hütte Spylios Agapitos im Mehrbettzimmer
  • Transport des Hauptgepäcks von Hotel zu Hotel
  • Geführte Wanderungen laut Programm
  • Deutschsprechender Wanderführer von HAGEN ALPIN TOURS
  • Wanderurkunde

Nicht inbegriffen

  • Eintrittsgelder
  • nicht aufgeführte Mahlzeiten & Getränke
  • Trinkgelder
  • Eintritt in die Meteora Klöster (€ 3,- pro Person)
  • Ortstaxe ist vor Ort zu begleichen (ca. € 2-3,- pro Tag/Person)
  • persönliche Ausgaben
  • Flughafen- und Kerosinzuschläge

Gruppengröße

6 - 12 Teilnehmer

Anforderungen/Voraussetzungen

Sehr gute Kondition und körperliche Verfassung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit für die technisch anspruchsvollen Wanderungen zwischen 3 und 8 Stunden. Aufstiege zwischen 500 und 1.400 Höhenmeter. Es gibt auch felsige Passagen und seilversicherte Strecken, bei denen die Hände zu Hilfe genommen werden müssen und alpine Erfahrung notwendig ist.

Klima

Griechenland hat ein überwiegend mediterranes Klima. Die Sommer sind relativ heiß und es gibt gelegentlich Sommergewitter. In den Höhenlagen (z. B. Olymp) kann ganzjährig Schnee liegen.

Der Regen fällt hauptsächlich im Winter und lässt so den Rest des Jahrs sehr trocken. Im Hochsommer wird das Wandern durch die hohen Temperaturen und die geringe Luftfeuchtigkeit sehr strapaziös.

Beste Wanderzeit: April, Mai, Juni, September und Oktober.

Ausrüstungsliste

  • Bargeld in Euro, Kreditkarte, EC-Karte, Personalausweis
  • Reisetasche oder Koffer für das Hauptgepäck
  • Tagesrucksack ca. 30 Liter Volumen, Gesamtgewicht 8-10 kg (das Tagesgepäck mit Trinkflasche, Regenschutz, Proviant, Bekleidung und Hüttenschlafsack für die Hüttenübernachtungen tragen wir selbst)
  • Rucksackhülle oder Plastiktüten, um das Gepäck vor Nässe zu schützen
  • Hüttenschlafsack
  • Gut eingelaufene, knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle
  • 2 Paar Wandersocken
  • 2 bequeme Berghosen, 1 kurze Hose
  • Oberteile, Funktionskleidung (2 Teile tagsüber, 1 für abends)
  • Wechselwäsche (wasserdicht in Plastikbeutel verpackt)
  • Sportschuhe oder Sandalen für die Hütte
  • Pullover oder Jacke
  • Regenjacke, Regen-Überhose (Goretex)
  • atmungsaktive Ober- und Unterbekleidung
  • Skiunterwäsche als Schlafanzug auf den Hütten
  • Kulturbeutel, nur kleine Packungen und kleines Handtuch für die Hütten
  • Handschuhe und Mütze, evtl. Halstuch
  • Kopfbedeckung gegen Sonne, Sonnenbrille, Sonnencreme, Lippenschutz
  • Trinkflasche (mind. 1 Liter)
  • Tourenverpflegung (Müsliriegel, Nüsse, etc.), nur als Notverpflegung, da mittags immer in Hütten eingekehrt wird
  • Erste Hilfe (Pflaster, Tape, etc.)
  • Teleskop-Wanderstöcke als Gehilfe (Empfehlung)
  • Fotoausrüstung, Fernglas (denken Sie daran, dass Sie dieses auch tragen müssen)
  • Badebekleidung
  • Taschenlampe, evtl. Taschenmesser, Batterien
Vikos Schlucht - Blick zurück in den Canyon
Vikos Schlucht - Blick zurück in den Canyon
Pindos Gebirge Start
Pindos Gebirge Start
Pindos Gebirge - Astraka Hütte
Pindos Gebirge - Astraka Hütte
Pindos Gebirge - höchster Punkt Drachen See
Pindos Gebirge - höchster Punkt Drachen See
Meteora Klöster - erster Blick
Meteora Klöster - erster Blick
Meteora Klöster 2
Meteora Klöster 2
Mt. Olympus - Start mit Weitblick
Mt. Olympus - Start mit Weitblick
Dorf Aristi
Dorf Aristi
Mt. Olympus - am Grat entlang zum Gipfel
Mt. Olympus - am Grat entlang zum Gipfel
Mt Olymus - Blick zum höchten Punkt Mytikas 2.917 m
Mt Olymus - Blick zum höchten Punkt Mytikas 2.917 m
Mt. Olymus - Skolio (2.911 m).
Mt. Olymus - Skolio (2.911 m).
Abstieg - steiler Weg
Abstieg - steiler Weg
Griechischer Salat
Griechischer Salat